Länderspezifische Finanzierungssysteme als eine Grundlage von Inklusion in der Kindertagesbetreuung‘

Inwieweit stehen den Trägern von Kindertageseinrichtungen durch die Finanzierungsregelungen der Länder und Kommunen hinreichende Ressourcen zur Realisierung der Ziele einer inklusiven Pädagogik zur Verfügung?

Seit 2013 haben alle in der Bundesrepublik Deutschland lebenden Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz in öffentlich geförderter Kindertagesbetreuung. Diese individuellen Rechtsansprüche von Kindern sind verbunden mit einem gesellschaftlich definierten Betreuungs-, Bildungs- und Erziehungsauftrag, der, spätestens seit Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention durch die Bundesrepublik Deutschland im März 2009 die Realisierung eines breit angelegten Inklusionsbegriffes als übergreifendes Ziel umfasst.

In der Expertise ‚Schlüssel zu guter Bildung, Erziehung und Betreuung – Finanzierung inklusiv‘ werden die Finanzierungsregelungen aller Bundesländer daraufhin untersucht, inwieweit sie die länderspezifischen Ausgangslagen und unterschiedlichen individuellen Voraussetzungen von Kindern und Familien berücksichtigen, um Bildungs-, Teilhabe und Zugangsmöglichkeiten sowie qualifizierte Entwicklungsförderung für alle Kinder im System der Kindertageseinrichtungen zu ermöglichen. In strukturierten und anschaulichen Darstellungen werden die Finanzierungssysteme und deren Systematiken offengelegt. Dabei zeigen sich je nach Bundesland und teilweise auch innerhalb eines Landes sehr unterschiedliche Gegebenheiten. Ziel der Expertise ist es, innerhalb der Bundesländer sowie länderübergreifend, eine Diskussion bezüglich fördernder und hemmender Regelungsaspekte in Bezug auf die Realisierung von Inklusion anzuregen.

Expertise als Download

Schlsselstudie Finanzierung inklusiv