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Gesellschaft für Evaluation in Kindertageseinrichtungen
Stefani Boldaz-Hahn & Michael Priebe GbR

Angebot für externe Evaluationen zum Berliner Bildungsprogramm
für Kinder in Tageseinrichtungen bis zu ihrem Schuleintritt (BBP) -
gemäß den Anforderungen der QVTAG (Qualitätsvereinbarung
Tageseinrichtungen) in der jeweils aktuellen Fassung

Stand: Januar 2016

pdf-icon Angebot zum Download: ektimo - Qualität in Kitas

 

1. Allgemeine Angaben zum Anbieter der externen Evaluationen

ektimo – Gesellschaft für Evaluation in Kindertageseinrichtungen
            Stefani Boldaz-Hahn & Michael Priebe GbR

Gesellschafter:
Dipl. Päd. Michael Priebe
Dipl. Päd. Stefani Boldaz-Hahn

Website: www.ektimo.org        Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Verantwortlicher Ansprechpartner: Dipl. Päd. Michael Priebe

Anschrift und Kontaktdaten:

ektimo, Postfach 61 40 56, 10941 Berlin

Telefon: 030/ 20 64 70 17        E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

2. Allgemeine Angaben zum Evaluationsverfahren

Bezeichnung des Verfahrens: ektimo®-Verfahren

ektimo®-Verfahren zum Berliner Bildungsprogramm 2.0
ektimo®-Verfahren mit BETA-Gütesiegel-Zertifizierung

Arbeitsfeldspezifisch für Tageseinrichtungen für Kinder:     ja

Verknüpfung mit bestimmten Zertifizierungsrichtlinien:  

In Kooperation mit dem Verband Evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (VETK) bieten wir das ektimo®-Verfahren mit BETA-Gütesiegel-Zertifizierung an

Trägerunabhängig?                         ja x    nein    O

Trägerstandards können auf Anfrage berücksichtigt werden

                                                 

3. Kurze Erläuterung des Evaluationsverständnisses

Ziele der Evaluation
Unser qualitatives Verfahren dient der Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung.
Die externe Evaluation erfasst und hebt die erreichte Qualität in den Kindertageseinrichtungen positiv hervor und gibt kritisch-konstruktive Hinweise darauf, wie die pädagogische Arbeit weiterentwickelt werden kann. Dadurch erfahren die Erzieher/innen eine wertschätzende Rückmeldung zu ihrer pädagogischen Arbeit. Durch konkrete Anregungen kann das Team nächste Schritte in seiner Qualitätsentwicklung gehen.
Den Kindertageseinrichtungen wird eine Bescheinigung darüber ausgestellt, dass sie sich extern evaluieren ließen.

Verfahren
Das ektimo-Verfahren ist eine qualitative, leitfadengestützte Erhebung nach ausgewählten Qualitätsansprüchen und Kriterien. Es handelt sich um ein dialogisches Verfahren, bei dem in allen Phasen der Externen Evaluation die Beteiligten einbezogen sind.
Die Kita wird vor der Erhebung über die Ziele, die Instrumente und den Ablauf des ge-samten Verfahrens informiert. Der Evaluationsprozess wird transparent gestaltet, indem die Evaluationsmaßstäbe offengelegt werden.
In der Kita-Selbstdarstellung werden im Vorfeld der Erhebung Strukturdaten der Einrich-tung erfragt und das Team erarbeitet eine kurze Teameinschätzung zu allen Aufgaben-bereichen. Diese wird in die Auswertung einbezogen.
Die Erhebung erfolgt an zwei Tagen und wird mit einem Auswertungsgespräch und einem Auswertungsbericht abgeschlossen.

Bezug zwischen interner und externer Evaluation
Interne und externe Evaluation sind in der Qualitätsentwicklung aufeinander bezogen. Das Ergebnis der externen Evaluation kann die Entscheidung für die interne Evaluation bestimmter Aufgabenbereiche anstoßen bzw. unterstützen. Durch die Gliederung der Auswertung nach den acht Aufgabenbereichen ist eine direkte Verknüpfung der internen und externen Evaluation für die Teams möglich.

Auswertung der Ergebnisse
In Vorbereitung der Auswertung werden von der Evaluator/in die Informationen aus allen Instrumenten zusammengetragen, die in Gesprächen, Beobachtungen und der Analyse von Dokumenten erhoben wurden. In dieser fachlich fundierten Auswertung werden die Innensicht der Kita und die externe Sicht entlang der acht Aufgabenbereiche des Berliner Bildungsprogramms miteinander in Beziehung gesetzt. Der neunte Aufgabenbereich des BBP 2.0 zur Integration von Kindern stellt keinen eigenen Aufgabenbereich dar, sondern fließt in die anderen acht Aufgabenbereiche ein. In der Auswertung geht es um die bereits erreichte Qualität der pädagogischen Arbeit in der Kita und um die durch die externe Evaluation erhobenen Notwendigkeiten und Möglichkeiten zur Weiterentwicklung. Bei Evaluationen zum Berliner Bildungsprogramm 2.0 wird der vorhergegangene Evaluationsbericht in die Auswertung miteinbezogen.

Mündliche Auswertung
In einem ca. drei- bis vierstündigen Auswertungsgespräch erfolgt eine Rückmeldung der Evaluator/in an die Beteiligten (pädagogische Fachkräfte, Trägervertreter und bei Wunsch der Kita auch Eltern). In diesem Gespräch werden die Ergebnisse der zweitägigen Erhebung und Perspektiven für die weitere Qualitätsentwicklung mit allen Beteiligten besprochen. Auf Basis der Wertschätzung für das Erreichte werden eine wertende Ein-schätzung und konkrete Anregungen für die Weiterentwicklung der pädagogischen Arbeit gegeben. Dabei wird die Teameinschätzung mit der Außenperspektive der Evaluator/in verbunden. Das Auswertungsgespräch ist dialogisch angelegt, so dass die Rückmeldun-gen und Anregungen besprochen werden.

Schriftliche Auswertung
Nach dem Auswertungsgespräch erhält die Kindertageseinrichtung zu den acht Aufgabenbereichen des Berliner Bildungsprogramms eine schriftliche Auswertung mit den Ergebnissen der Erhebung und den vereinbarten Perspektiven der Weiterentwicklung aus dem Auswertungsgespräch. Diese gibt es in zwei unterschiedlichen Formen:

  • Modell A: Schriftliche Auswertung wesentlicher Ergebnisse der externen Evaluation

  • Modell B: Detaillierter schriftlicher Auswertungsbericht zu den Ergebnissen der externen Evaluation

Nutzen für Kitas und Träger
Durch die Auseinandersetzung mit konzeptionellen Fragen können insgesamt Teamentwicklungsprozesse gefördert werden. Die Teams erfahren ihre Stärken und ihre Entwicklungsnotwendigkeiten und erhalten dazu konkrete Anregungen für die Qualitätsentwicklung. Diese sind so gehalten, dass sie den nächsten Schritt für das jeweilige Team darstellen, damit es weder zu einer Unter- noch zu einer Überforderung kommt.

 

4. Überblick über die inhaltlichen Schwerpunkte der Evaluation

Die Erhebung findet entlang ausgewählter Qualitätsansprüche und -kriterien statt, die den „Materialien für die interne Evaluation zum Berliner Bildungsprogramm für Kitas und Kindertagespflege, dem „Roten Ordner“, entnommen sind. Dadurch ist für die Kindertageseinrichtung eine direkte Verbindung von interner und externer Evaluation möglich.

Die Grundlage für den Inhalt der Instrumente bilden die pädagogisch-methodischen Auf-gaben der Erzieher/innen, wie sie im Berliner Bildungsprogramm benannt sind. Den Bereich „Kinder mit Behinderungen“ haben wir in die bestehenden acht Aufgabenbereiche integriert. Die Beibehaltung der acht Aufgabenbereiche in der bisherigen Reihenfolge ermöglicht eine bessere Vergleichbarkeit von erstem und zweitem Evaluationsbericht.

 

Alltagsgestaltung     
Beobachtung und Dokumentation
Spielanregungen Bildungs- und Erziehungspartnerschaft
Projektgestaltung Gestaltung von Übergängen
Raum- und Materialangebot Zusammenarbeit von Team, Leitung und Träger

 

5. Erhebungsmethoden

Die Ergebnisse aller Instrumente fließen zu gleichen Teilen in die Auswertung ein.

Instrumente x, wenn dieses
Instrument eingesetzt wird
Gewichtung
in %
Dokumentenanalyse X  
Beobachtung der Erzieher-Kind-Interaktionen X  
Beobachtung der Kind-Kind-Interaktionen X  
Beobachtung der Erzieher-Erzieher-Interaktion X  
Beobachtung der Erzieher-Eltern-Interaktionen X  
Einschätzung der Raumqualität X  
Einschätzung der Materialauswahl und -präsentation X  
Mündliche Befragung von pädagogischen Fachkräften X  
Fragebogenerhebung bei pädagogischen Fachkräften X  
Mündliche Befragung der Kita-Leitung X  
Fragebogenerhebung der Leitungsperspektive -  
Mündliche Befragung eines Trägervertreters X  
Fragebogenerhebung beim Träger -  
Mündliche Befragung von Eltern X  
Fragebogenerhebung bei Eltern -  
Sonstiges:    
Fragebogenerhebung Leitung X  
Summe   100%

 

6. Beispielhafter Ablaufplan einer externen Evaluation

Im Vorfeld der externen Evaluation findet der Besuch einer Dienstberatung der Kita zur Vorstellung von Anliegen und Verfahren der externen Evaluation (ca. eine Stunde) statt.
Der 1. Erhebungstag beginnt immer mit einem Rundgang und der Alltagsbeobachtung.
Alle Befragungen/Gespräche und die Dokumentenanalyse können zeitlich ausgetauscht werden. Alle Zeiten sind Circa-Angaben.

 

Informationsgespräch in der Kita
Zeit
Vorstellung von Anliegen und Verfahren der externen Evaluation 1 Std.

 

1. Tag Zeit
Begleiteter Rundgang durch das Haus zur ersten Orientierung 0,5 Std.
Alltagsbeobachtung im gesamten Haus 3-4 Std.*
Elterngespräch 1,5 Std.
Erhebungszeit am 1. Tag (inklusive Auswertungszeit**) 6-7 Std.

 

2. Tag Zeit
Ergänzende Dokumentenanalyse 1 Std.
Trägergespräch 1 Std.
Leitungsgespräch 1,5 Std.
Teamgespräch mit Erzieher/innen 2 Std.
Erhebungszeit am 2. Tag (inklusive Auswertungszeit**) 7 Std.

 

Auswertungsgespräch (ca. 6-8 Wochen später) Zeit
Zeit am Auswertungstag 4 Std.

* ab 120 Kindern: 6 Std. Beobachtung, ab 180 Kindern 8 Std. Beobachtung
** Die Evaluator/in benötigt nach Absprache ca. 30 Minuten Auswertungszeit nach jeder Erhebung.

 

7. Welcher Zeitaufwand entsteht für wen in der Kita bzw. beim Träger?

Beteiligte Vorbereitung der Evaluation Zeit
Leitung - Kita-Fragebogen ausfüllen ca. 1 Std.

- Termine vereinbaren für:
    das Elterngespräch
    das Trägergespräch
    das Leitungsgespräch
    Teamgespräch
    Auswertungsgespräch

ca. 1 Std.
Teamzeit
(Erzieher/innen & Leitung)
- Info-Gespräch (Dienstberatung)  ca. 1 Std.
- Kita-Fragebogen ausfüllen ca. 4 Std.

 

Beteiligte Während der Evaluation Zeit
Leitung - Leitungsgespräch ca. 1,5 Std.
Erzieher/innen - Teamgespräch ca. 2 Std.
Eltern - Elterngespräch ca. 1,5 Std.
Träger - Trägergespräch ca. 1 Std.

 

Beteiligte Rückmeldung der
Evaluationsergebnisse
und Zielvereinbarungen
Zeit

Team
(Erzieher/innen und Leitung)

Träger

ggf. Eltern

- Auswertungsgespräch ca. 3-4 Std.

 

8. Qualifikation der eingesetzten Evaluator/innen

Ausbildung zum/r externen Evaluator/in

Die Evaluation wird durch Expertinnen und Experten aus dem Bereich Kindertages-stätten durchgeführt, die für ihre Aufgabe als Evaluatorinnen und Evaluatoren eine spezielle Ausbildung zum ektimo-Verfahren in Theorie und Praxis absolviert haben. Die jeweils eingesetzte Evaluator/in ist von der Einrichtung unabhängig. Die jeweils eingesetzte Evaluator/in ist von der Einrichtung unabhängig.

9. Kosten der externen Evaluation

Die Kosten für eine externe Evaluation umfassen

  • die gesamte Durchführung durch die externe Evaluator/in
  • die Koordination und Qualitätssicherung der Evaluationen durch ektimo
  • einen schriftlichen Auswertungsbericht
  • eine Bescheinigung
  • einen Plakettenaufkleber
  bis 15 Kinder 
4 Std.
Beobachtung
ab 16
Kinder
4 Std.
Beobachtung
ab 120 Kinder
6 Std.
Beobachtung
ab 180 Kinder
8 Std.
Beobachtung
ektimo®-Verfahren Berliner Bildungsprogramm 2.0
Modell A
2.100,00 €
(zzgl. Mwst.)
2.247,00 €
(zzgl. Mwst.)
2.497,00 €
(zzgl. Mwst.)  
2.747,00 €
(zzgl. Mwst.)
ektimo®-Verfahren Berliner Bildungsprogramm 2.0
Modell B 
2.900,00 €
(zzgl. Mwst.)
3.045,00 €
(zzgl. Mwst.) 
3.295,00 €
(zzgl. Mwst.)
3.545,00 €
(zzgl. Mwst.)
ektimo®-Verfahren +BETA-Gütesiegel-Zertifizierung 3.100,00 €
(zzgl. Mwst.)
3.100,00 €
(zzgl. Mwst.)
3.350,00 €
(zzgl. Mwst.)
3.600,00 €
(zzgl. Mwst.)