Externe Evaluation

Jede Kita in Berlin wird in einem Rhythmus von fünf Jahren durch einen von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft „anerkannten Anbieter für externe Evaluation zum Berliner Bildungsprogramm" evaluiert. Die Evaluation ist für jeden öffentlich geförderten Träger einer Kita verpflichtend (siehe: Qualitätsvereinbarung Kindertagesstätten - QVTAG).

Der Erste Fünfjahreszyklus endete am 31. Dezember 2015.
Der Zweite Fünfjahreszyklus begann am 1. Januar 2016 und endet am 31. Dezember 2020.
Im Zweiten Fünfjahreszyklus orientiert sich die externe Evaluation am aktualisierten Berliner Bildungsprogramm für Kitas und Kindertagespflege.

Aufgabe der externen Evaluation zum BBP ist es, den Kindertagesstätten eine fachlich begründete Fremdeinschätzung zu ihrer pädagogischen Arbeit mitzuteilen. Dazu gehören Aussagen zur mittelbaren wie unmittelbaren Arbeit mit den Kindern, zur Zusammenarbeit im Team und zur Gestaltung der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit den Eltern. Für die Einschätzung werden Träger, Kita-Leitung, einzelne Erzieherinnen und Erzieher und Eltern befragt (z.B. über ein Interview oder Fragebogen), die Einrichtung genau betrachtet (Wie sind die Räume gestaltet? Welche (Spiel-) Materialien stehen den Kindern zur Verfügung?) und die Interaktionen zwischen Erzieher(innen) und Kindern beobachtet (Welches Bildungsverständnis wird im Umgang mit den Kindern erkennbar?).


Nach Auswertung der Daten werden Träger und Kita-Team in einem Rückmeldegespräch über die Ergebnisse der Evaluation informiert und erhalten einen Evaluationsbericht. Der Bericht enthält Aussagen zur erreichten Qualität (genaue Beschreibung und Wertschätzung von Erreichtem), Entwicklungschancen und –notwendigkeiten sowie konkrete Empfehlungen für die Weiterentwicklung der pädagogischen Qualität in der Einrichtung.


Anerkannte Anbieter für externe Evaluation zum BBP führen ihre Evaluationen vor dem Hintergrund des Berliner Bildungsprogramms und derEckpunkte zur Externen Evaluation der Arbeit nach dem Berliner Bildungsprogramm" durch. Alle Anbieter wurden auf ihre fachliche Eignung vom BeKi geprüft und müssen unter anderem nachweisen, dass sie die Perspektiven der Trägervertretung, der Kita-Leitung, der Erzieherinnen, der Einrichtung und der Eltern in ihrer Arbeit berücksichtigen.


Das BeKi koordiniert und steuert den Gesamtprozess der externen Evaluation und führt begleitend wissenschaftliche Untersuchungen zu den Praxiserfahrungen mit der externen Evaluation durch.

 

Anworten auf einige zentrale Fragen finden Sie [hier]